Das Menschlein

 

Der Wind fegt über die Straßen.
Er bläst auch durch die kleinen Gassen.
Ein Sturm kommt auf und geht von dannen.
Die Menschen hier in dieser Zeit – sie bangen.

Bangen um ihr Leben tun sie nun.
Fragen sich – wird einst der Sturm noch ruhn?
Ich schreibe hier von vergessener Zeit.
Die Zukunft tilgt die Gegenwart, vergangenes verbleicht.

Was ward vor so vielen Jahren, als wir noch nicht geboren waren?
Generation zu Generation, sie alle die Zukunft annahmen.

Doch jetzt sitz ich hier – und diese Worte in mir...

Das Denken, das Fühlen, dieses Empfinden – es wirket so verloren.
Doch werden neue Generationen von Tag zu Tag geboren.

Die Technik, die Entwicklung, das Wissen, die Macht,
all das ist für den kleinen Menschen bedacht,
der heranwächst und gedeiht, Freude bereit
und wenn du ihn ansiehst, wie er nur lacht.

Das Menschlein wächst heran, langsam
doch sicher mehr und mehr es noch kann.

Dieser Wicht wird groß und immer lebendiger,
Mama und Papa werden dadurch auch immer wendiger.
Er lastet sie aus, geht nach ner Zeit aus dem Haus.
Mama und Papa, nun lasst mich raus!

Sein Wissen beweisen, was er schon kann,
das fängt in seinem Leben nun alleine für IHN von vorne an.
Seine Eltern ihn wiesen den richtigen Weg,
was er zu vollenden sehr gut versteht.

Die Zeit wird kommen und dieser Mensch wird fragen,
was ward in der Vergangenheit, wer kann's mir sagen...

Der Sturm den ich meinte sich nie legen kann.
Der Sturm des Zusammenhalts, dass ist der Bann.

Das Menschlein das gekommen ist, es wird uns helfen die Welt zu verstehn,
seinen Teil dazu beitragen und wieder gehen.

So wie wir alle auf dieser Erde hier leben, wir werden alle nach dem ersehnten Ziel streben.
Werden wir's erreichen, kann ich Dir nicht sagen.
Das Schicksal wird die Zukunft lenken und Dich dorthin tragen.

Lasse Dir Zeit auf Deinem Weg kleiner Mensch,
lass Dir helfen von denen die Dich lieben,
so wird es kommen,
kommen in Frieden...

 

 Diesen Text habe ich von © Sedalma  bekommen

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